PRD steht für Product Requirements Document – das Anforderungsdokument, das festhält, was gebaut werden soll und warum. Es bündelt Problem, Umfang, Anforderungen und die Entscheidungen dahinter, damit Team und Stakeholder dasselbe Bild haben. Der wunde Punkt: Nach zwei, drei Sprints stimmt das PRD nicht mehr mit der Realität überein – es driftet. Hier: Aufbau, eine Vorlage, und wie du PRD-Drift verhinderst.
Diese Vorlage kannst du direkt kopieren. Der wertvollste – und am schnellsten veraltende – Teil ist Punkt 4: die Entscheidungen. Ein PRD ist nur das sichtbare Ende der Roadmap und der Entscheidungen darunter.
Ein PRD ist am Tag der Freigabe korrekt. Dann ändert ein Meeting eine Annahme, ein Edge-Case kippt eine Entscheidung – und das Dokument bleibt stehen. Niemand pflegt ein 12-Seiten-Dokument von Hand nach. So baut ein KI-Agent Wochen später auf einer Spec, die nicht mehr gilt.
Jede Anforderung und jede Entscheidung wird eine adressierbare Karte statt einer Zeile auf Seite sieben – mit Begründung und Owner, per ID auffindbar.
Kippt eine spätere Entscheidung eine frühere, werden die abhängigen Karten – und damit der betroffene PRD-Teil – automatisch „stale“. Das Dokument lügt nicht mehr drei Wochen lang still.
Claude Code oder Cursor lesen das PRD über MCP – als Kontext, der aktuell ist oder sichtbar markiert, nicht als statisches Dokument, dessen Stand niemand kennt.
Ein PRD ist am Freigabetag korrekt. Das Problem sind die sechs Wochen danach, in denen es niemand nachzieht.Mach Anforderungen zu Karten – dann meldet das PRD selbst, wenn es veraltet.
Für Product Requirements Document – auf Deutsch das Produkt-Anforderungsdokument. Es beschreibt, was gebaut werden soll und warum.
Verwandt, aber nicht gleich. Das klassische Lastenheft ist oft starr und vertraglich; ein PRD ist leichter, outcome-orientiert und lebt mit dem Produkt. Genau deshalb muss es aktuell bleiben.
Meist das Produktmanagement, gemeinsam mit Engineering und Design. Entscheidend ist, dass die Entscheidungen darin auffindbar und nachvollziehbar bleiben.
Indem Anforderungen und Entscheidungen verknüpfte Karten werden statt eingefrorener Absätze. Ändert sich eine Entscheidung, flaggt Draftlize die abhängigen Stellen automatisch als „stale“.
Schreib dein PRD als verknüpfte Karten. Jede Anforderung wird adressierbar, und eine geänderte Entscheidung markiert die betroffenen Stellen automatisch – Schluss mit PRD-Drift.
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